ADSL

Erklärung zu ADSL im Techniklexikon


Abkürzung von: AsymmetricDigitalSubscriber Line

ADSL ist die Abkürzung für "AsymmetricDigitalSubscriber Line", zu Deutsch "asymmetrischer, digitaler Teilnehmeranschluss", und steht für eine Breitbandanschlusstechnik für zumeist private Haushalte. Dieser Anschluss wird "asymmetrisch" genannt, weil seine Datenübertragungsleistung in puncto Senden (Upstream) und Empfangen (Downstream) nicht gleich ist, sondern der Downstream deutlich leistungsstärker ist, als der Upstream. Dies ist insofern sinnvoll, als dass der typische private Nutzer deutlich mehrDatenherunter- als hochlädt, und somit auch weniger Übertragungsleistung im Upstreambereich benötigt. Während das klassische ADSL typischerweise Datenübertragungsraten von 768Kbit/s bis 16Mbit/s im Downstream erreicht, stehen mit der Erweiterung ADSL2+ potentiell 25Mbit/s zur Verfügung, während im Upstream häufig Raten unter 1Mbit/s die Regel sind. Aufgrund des Umstands, dass in Deutschland überall die sogenannte ADSL-Over-ISDN-Norm zum Einsatz kommt, ist das Potential von ADSL2+ jedoch nicht komplett auszunutzen.
Ein großer Vorteil von ADSL liegt darin, dass es die bereits bestehenden Kupferleitungen nutzt, was zu seiner schnellen Verbreitung in Privathaushalten beitrug. Jedoch ist der Einsatz in ländlichen Regionen sehr eingeschränkt, da mit zunehmender Entfernung des Anschlusses von der Vermittlungsstelle die Datenübertragungsleistung stetig abnimmt, weswegen für zahlreiche Haushalte ADSL nicht in Frage kommt.