Antialiasing

Erklärung zu Antialiasing im Techniklexikon


Was ist Antialiasing ?


Beim Antialiasing kommt es auf die Anwendung drauf an. Sehr oft stellt sich die Frage im Zusammenhang mit der Computerpixelgrafik. Antialiasing ist ein Verfahren in der Signalverarbeitung. Es ist ein Verfahren um Überlappungen beim Abtasten eines Signals zu verhindern, zum Beispiel durch einen Filter. Antialiasing ist zuständig für die Kantenglättung in einer Grafik, die bei den Übergängen zwischen zwei verschiedenen Farben auftreten können. Farbnuancen die zwischen den Farben liegen, werden weicher gemacht was letztendlich für eine besserer Darstellung sorgt.


Im Zusammenhang mit dem Begriff Antialiasing hört man auch oft den Begriff „Treppeneffekt“. Das darstellen von vertikalen Linien und horizontalen Linien ist kein Problem. Die Problematik ist die Darstellung von schrägen Linien, sowie die Darstellung von runden Formen. Ist eine Linie etwas schräg, so entstehen zwangsläufig Treppenstufen. Das gleiche erkennt man auch allen runden Formen und Schriften. Je kleiner die Auflösung ist, desto deutlicher wird der Effekt. Durch die sogenannte Interpolation, erfolgt eine farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte, dadurch werden die "Treppenstufen" ausgeglichen.


Microsoft Windows XP sowie Mac OS X verwenden heute standardmäßig Antialiasing. Es gibt Bereiche wo Antialiasing sehr wichtig ist. So wird dieses Verfahren besonders bei der Berechnung von 3D-Grafiken verwendet. Hochwertige und teure Grafikkarten mit der entsprechenden Grafikschnittstellen wie OpenGL unterstützen diese Technik. Antialiasing verlangsamt die Grafikausagbe. Es gibt Grafikkarten mit mehreren Antialiasing-Stufen, die entsprechend der Leistung einerGrafikkarteeingestellt werden können.




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