Flash-Speicher
Erklärung zu Flash-Speicher im Techniklexikon
Flash-Speicher bildet die Grundlage der meisten modernen Speicherkarten, wie SD-, oder CompactFlash-Karten.
Die rasante Verbreitung von Flash-Speicherchips liegt dabei in ihren Vorteilen gegenüber herkömmlichen Festplatten begründet, vor allem beim Einsatz in tragbaren Geräten. So speichern Flash-SpeicherkartenDatendurch die Ablage elektronischer Ladungen auf speziellen Transistoren. Eine Isolierung auf diesenTransistorensorgt dafür, dass die Ladungszustände auch beim Ausschalten der Stromquelle noch erhalten bleiben. Auf diese Weise benötigt Flash-Speicher keine Disc samt Lesekopf, und spart so große Mengen Strom, die sonst mit dem ständigen Justieren des Lesekopfes nötig wären. Gleichzeitig ist die Zugriffszeit auf die gespeichertenDatenso deutlich kürzer als bei üblichen Festplatten.
Vor allem die verringerte Zugriffszeit macht den Flash-Speicher auch über die mobilen Einsatzmöglichkeiten hinweg attraktiv, beispielsweise als Ersatz magnetischer Festplatten. Momentan ist dies jedoch nur in begrenztem Umfang möglich, da Flash-Speicher, im Gegensatz zu magnetischen Festplatten, nur vergleichsweise geringe Datenvolumen von 16 bis 32 GB speichern können. Als Ersatz für kleinere Festplatten werden aber auch diese sogenannten "Solid State Drives" ebenso bereits benutzt, wie in Hybrid-Festplatten, welche die Vorteile magnetischer und Flash-Festplatten kombinieren, indem Flash-Speicherchips als Zwischenspeicher genutzt werden.