Weissabgleich
Erklärung zu Weissabgleich im Techniklexikon
Was ist Weissabgleich?
Der Weissabgleich ist eine technische Methode und stammt aus der Photographie. Die heutigen sehr beliebten Digital- oder Videokameras verfügen schon über einen automatischen aber zum Teil auch nur über einen halbautomatischen Weissabgleich. Die Kameras sind in der Lage das Umgebungslicht mit seinen Lichtquellen zu analysieren und die Einstellung entsprechend selbst durchzuführen. Jede verschiedene Lichtquelle hat ein unterschiedliche Wellenlänge und somit eine entsprechende Farbtemperatur. Das heißt die Kamera mit dem automatischem Weissabgleich ist selbst in der Lage, mittels Farbsensor zu erkennen ob es sich bei der Lichtquelle zum Beispiel um Sonnenlicht, das Licht einer Glühbirne oder vielleicht der Schein einer Kerze ist. Sehr gute Geräte besitzen zusätzlich noch die Option für den manuellen Weissabgleich. Bei einer solchen Kamera hat man die Möglichkeit entsprechende Voreinstellungen im elektronischen Menü oder per Einstellrad vorzunehmen. In der Regel können Sie hier Einstellungen entsprechend dem Umgebungslicht vornehmen wie sonnig, wolkig oder ob es sich um Kunstlicht handelt.
Ohne Weißabgleich würden Fotos einen Farbstich enthalten entsprechend in Richtung und der Farbe des Lichts.
Aber auch das menschliche Auge ist in der Lage einen automatischen Weissabgleich durchzuführen. Man spricht hierbei von der chromatischen Adaption. Die Netzhaut ist mit verschiedenen Typen von lichtempfindlichen Zellen ausgestattet die sich entsprechend dem Umgebungslicht anpasst.